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Hilfe, mein Darm spielt verrückt!

Beschwerden des Magen-Darm-Traktes sind sehr häufig. In Deutschland leiden ca. 30 Prozent aller Menschen unter Darmsymptomen. Im Vordergrund stehen Durchfall und Blähungen, aber auch Verstopfung mit und ohne Schmerzen kann ein echtes Problem darstellen. Ca. 4 Millionen Deutsche haben so starke Beschwerden, dass sie bereits die Diagnose „Reizdarm“ erhalten haben, doch auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn (Entzündung des Dünndarms) oder Colitis ulcerosa (Entzündung des Dickdarms) werden immer häufiger. Die Therapie beschränkt sich bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa meist auf eine symptomatische Therapie, mit der zwar die Auswirkungen der Krankheiten bekämpft werden, aber nicht die Ursache.

Doch wird einmal die Diagnose „Reizdarm“ gestellt, dann bleibt die betroffene Person meist komplett sich selbst überlassen. Lesen Sie hier, welche neuen Forschungsergebnisse jetzt Licht in die wirklichen Ursachen von Darmkrankheiten bringen, welche Untersuchungen erforderlich sind, um diesen wirklichen Problem auf den Grund zu gehen (und es gibt immer einen Grund für Darmbeschwerden!) und wie eine an den Ursachen ansetzende Therapie aussehen kann.

Auswirkungen von Darmstörungen auf den Gesamtorganismus

Darmstörungen können eine Vielzahl von weiteren Krankheiten auslösen, an deren Zusammenhang nur selten gedacht wird:

  • Chronische Müdigkeit
  • Übergewicht
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Arthritis
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen und Angstzustände
  • Allergien
  • Asthma
  • Hautkrankheiten

Aus alldem wird klar, dass Darmstörungen ihr Schattendasein in der Medizin völlig zu Unrecht führen. Würden sie korrekt behandelt, könnten oft viele chronische Krankheiten mitverschwinden.

 

Diagnostik – auf die richtigen Untersuchungen kommt es an

Die Standard-Darmdiagnostik erstreckt sich meist auf eine Darmspiegelung und gelegentlich eine Stuhlkultur. Diese Untersuchungen sind wichtig, denn durch die Darmspiegelung lassen sich Darmkrebs und Entzündungen des Darms diagnostizieren, durch die Stuhlkultur schwere Infektionen.

Sind beide Untersuchungen aber unauffällig und dennoch Beschwerden vorhanden, dann erhält die betroffene Person meist die Diagnose „Reizdarm“. Jetzt hat sie ein Problem, denn Reizdarm gilt als kaum behandelbar. Viele Betroffene bekommen noch den Rat, sie sollen sich in Büchern über geeignete Maßnahmen wie Diäten informieren. Letztlich wird das Reizdarmsyndrom aber hauptsächlich als psychosomatische Krankheit gesehen. Damit wird vermutet, Erkrankte hätten ein psychisches Problem und am ehesten könnte nun der Psychologe weiterhelfen.

Unsere Erfahrungen gehen aber in eine völlig andere Richtung: Meist lassen sich auch bei „ausdiagnostizierten“ Patienten noch sehr viele interessante Befunde erheben, die für eine klare körperliche Krankheit sprechen und gegen ein rein psychosomatisches Geschehen. Meist werden bei der Diagnostik typische Fehler gemacht:

 

Die 7 häufigsten Fehler bei der Darmdiagnostik

  1. Eine exakte Bestimmung der Zahl der wichtigsten Stuhlkeime unterbleibt. Doch nur damit können Störungen im Gleichgewicht der Bakterien festgestellt werden. Häufig findet man zu wenig erwünschte gutartige Keime und zu viele unerwünschte Keime, die Entzündungen auslösen, welche man nicht in der Darmspiegelung erkennt und krank machende Gärungs- und Fäulnisprozesse fördern.
  2. Entzündungsmarker im Stuhl werden nicht überprüft. Hier gibt es ganz spezifische Marker, die genau das Ausmaß einer Entzündung zeigen. Sind sie erhöht, dann kann dies zum Beispiel ein Zeichen dafür sein, dass die Darmwand entzündet und übermäßig durchlässig ist („Leaky-Gut-Syndrom“). Folgen dieser erhöhten Permeabilität sind oft Nahrungsmittelallergien, da nun Nahrungspartikel durch die durchlässige Darmwand direkt ins Blut gelangen und vom Körperabwehrsystem als „feindliche“ Substanzen eingestuft und in bekämpft werden. Folgen dieses Problems sind einerseits Darmbeschwerden, die oft erst viele Stunden nach dem Essen auftreten und ein Zusammenhang daher meist gar nicht vermutet wird. Das Leaky-Gut-Syndrom kann aber auch die Ursache für eine Vielzahl anderer Beschwerden sein: Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen. Bei erhöhten Darm-Entzündungsmarkern sollte auch eine Blutuntersuchung erfolgen, die nachweist, auf welche Nahrungs- und Umweltbestandteile die betroffene Person reagiert.
  3. Es wird nicht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten überprüft. Ein großer Fehler, denn fast alle Menschen mit Darmproblemen reagieren allergisch auf Nahrungsmittel, häufig aber sehr verzögert, so dass die Darmbeschwerden erst bis zu 3 Tagen nach der Mahlzeit auftreten können. Nur ein Bluttest kann zeigen, gegen welche Nahrungsmittel eine Unverträglichkeit besteht – die am Darm vorhandene Entzündungsvorgänge immer wieder aufflammen lassen.
  4. Verdauungsenzyme werden nicht überprüft. Bei manchen Menschen bilden Leber und Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungsenzyme, also Stoffe, die dem Darm bei der Verdauung helfen. Folge eines solchen Mangels sind eine mangelhafte Verdauung und dadurch vermehrte Ausscheidung von Fett und Eiweißstoffen im Stuhl. Dadurch wiederum werden unerwünschte Keime besonders gut „gefüttert“, die Fäulnisprozesse mit Darmgas und „Vergiftung“ des Körpers mit ihren Abbaustoffen (so genannten Toxinen) fördern. Um die Verdauungsfunktion zu testen, sollten Verdauungsenzyme und Nahrungshilfsstoffe überprüft werden.
  5. Es wird nicht auf Histaminintoleranz getestet. Manche Menschen mit unerklärlichen Darmbeschwerden, aber auch Migräne oder Menstruationsschmerzen haben ein nur wenig bekanntes Problem: Einen Histaminüberschuss. Histamin ist eine Substanz, die vom Körper bei allergischen Vorgängen ausgeschüttet wird. Manche Nahrungsmittel (z.B. Sauerkraut, Hartkäse, Wein, Dauerwurst oder Räucherfleisch) enthalten viel Histamin. Kommt dann noch Histamin von übermäßig vorhandenen histaminbildenden Bakterien hinzu, läuft das Fass über: Die übergroße Menge Histamin verteilt sich im ganzen Körper und verursacht Beschwerden, die nicht immer mit dem Darm in Zusammenhang gebracht werden.
  6. Es wird nicht überprüft, ob eine Fruktose- oder Laktose-Intoleranz besteht. Viele Menschen können im Darm nicht so viel Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose) abbauen, wie sie mit der Nahrung aufnehmen. Auch die Folgen dieser so genannten Laktose- oder Fruktose-Intoleranz machen sich oft in Form von Durchfall oder Blähungen bemerkbar.
  7. Es wird nicht getestet, ob Verdauungsrückstände im Stuhl vorhanden sind. Manche Menschen essen zu viele Kohlenhydrate, andere zu viele Fette oder Proteine. Vom Dünndarm unverdaute Nahrungsbestandteile, die dann im Dickdarm erscheinen, können Gärung und Fäulnis fördern. Ein Test zeigt, was unverdaut im Enddarm landet.

Weitere Untersuchungen erfolgen dann bei speziellen Fragestellungen.

Unserer Erfahrung nach lassen sich die Ursachen für die meisten Darmbeschwerden einfach finden – wenn die richtigen Untersuchungen gemacht, richtig interpretiert werden und eine gezielte Therapie eingeleitet wird.

 

Darmstörungen

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Behandlung – dem Darm wieder eine echte Chance geben

In unserer Gesundheitssprechstunde behandeln wir Patientinnen und Patienten mit Darmstörungen aller Art. Die Therapie besteht meist aus mehreren Schritten:

  • Meist ist es erforderlich, den Darm zunächst von den Keimen zu reinigen, die in zu großer Zahl vorliegen. Gleichzeitig werden entzündliche Veränderungen behandelt.
  • Substanzen, gegen die eine Unverträglichkeit nachgewiesen wurde, sollten eine Zeitlang gemieden und reduziert werden. Auch dies trägt zur Heilung der Darmwand bei.
  • Sie erhalten Hinweise darauf, wie Sie Ihre Ernährung allgemein umstellen sollten, damit die Heilung des Darms langfristig unterstützt wird.
  • Parallel erfolgt der Wiederaufbau einer gesunden Darmflora und nach einiger Zeit natürlich eine weitere Laborkontrolle. Schließlich wollen wir den Erfolg überprüfen und langfristig sichern.

Immer wieder werden bei Darmkrankheiten Diäten empfohlen, die nicht funktionieren. Das hat verschiedene Gründe:

  • Es wurde nicht überprüft, welche Grundprobleme überhaupt vorlagen. Dann kann übel enden: Oft wird zum Beispiel ballaststoffreiche Kost oder Vollkorn empfohlen, ohne jedoch abzuchecken, ob im Darm eine Entzündung vorliegt! Folge: Durch die „blinde“ Ernährungsempfehlung wird die Entzündung noch schlimmer.
  • Es wurde nicht nach Nahrungsmittelallergien gesucht und die betroffene Person ist ausgerechnet gegen einen – oder gleich mehrere! – der Stoffe allergisch, der in der Diät empfohlen wurden.
  • Andere Diäten sind durch ihre Einseitigkeit einerseits nicht langfristig durchzuhalten sind und schmecken auch nicht.

Mit all diesen Fehlern müssen Sie bei uns nicht rechnen. Erst wird exakt geprüft, wo die Probleme liegen und dann wird gezielt behandelt. Einseitige Diäten? Bringen meist nichts als neue Schwierigkeiten und sind nur selten erforderlich.

Der weitaus überwiegende Teil der zur Therapie der Darmstörungen eingesetzten Wirkstoffe entstammt der Natur. Nur bei starken Beschwerden müssen in der Anfangsphase manchmal so genannte „schulmedizinische“ Medikamente eingesetzt werden, um die schlimmsten Beschwerden schnell und effektiv zu verbessern. Dennoch: Die Therapie erfordert manchmal etwas Geduld. Manche Probleme bessern sich zwar schnell, doch andere brauchen teilweise viele Wochen. Das ist nicht verwunderlich: Bei manchen Menschen wurde die Darmflora durch Jahrzehnte falscher Therapien oder Ernährung beschädigt. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass eine vollständige Heilung und Wiederaufbau auch einige Wochen bis wenige Monate in Anspruch nehmen kann.

Wollen Sie abnehmen?

In den meisten Fällen kann als Nebeneffekt eine Gewichtsabnahme von mehreren Kilo erreicht werden. Der Effekt wird zum einen durch die Verminderung unerwünschter Keime erreicht. Dadurch sinkt oft das Hungergefühl. Die Umstellung auf eine darmfreundliche Ernährung tut oft ihr Übriges.

 

Der erste Schritt zur Heilung: Unsere Darmsprechstunde

Für Patienten mit chronischen Darmbeschwerden und Reizdarm haben wir eine Spezial-Sprechstunde eingerichtet: Die Darmsprechstunde. In deren Rahmen können wir nicht nur die Krankheit behandeln, sondern ihre Gesundheit wiederherstellen und langfristig sichern.

Kosten

Die Kosten für Untersuchung und Behandlung lassen sich nicht pauschal angeben, da sie durch den individuellen Arbeits-, Beratungs-, Untersuchungs- und Laboraufwand bestimmt werden. Sie sind jedoch gering im Vergleich zu den langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen der Erkrankung und können im Rahmen des Erstgespräches ungefähr ermittelt werden.

Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte berechnet und von privaten Krankenversicherungen in der Regel erstattet. Die komplexe und meist sehr zeitaufwendige Differenzialdiagnostik äußert sich bei der Rechnungsstellung teilweise in Steigerungssätzen, die über dem 2,3-fachen Satz liegen. Post- und Bahnbeamtenkrankenkassen erstatten oft nur den 1,9-fachen Satz, so dass eine geringe Eigenbeteiligung des Patienten die Folge sein kann.

Eine Direktabrechnung über die Versichertenkarte der gesetzlichen Krankenversicherung ist nicht möglich, da es sich bei der Sprechstunde um eine reine Privatsprechstunde handelt. Es gibt jedoch Gerichtsurteile, in denen gesetzliche Krankenkassen verpflichtet wurden, Diagnostik- und Therapiekosten zu erstatten, die zunächst privat bezahlt wurden. Voraussetzung dafür war, dass bisherige Therapien nicht hilfreich waren. Selbstverständlich belegen wir für die Krankenkasse gerne die Notwendigkeit der Therapie und begründen die Rechnungsstellung. In Einzelfällen fanden auch bereits Kostenerstattungen durch gesetzliche Krankenkassen statt.

Was muss ich tun, um einen Termin in der Darmsprechstunde zu erhalten?

Im Moment können wir die Sprechstunde aus Kapazitätsgründen leider nicht anbieten.

Aus unserer Erfahrung heraus können wir Ihnen aber folgende Hilfe zur Eigentherapie geben:

Die meisten Darmerkrankungen gehen mit zwei Hauptproblemen einher:

  1. Fehlbesiedlung des Darms mit schädlichen Bakterien und Fehlen von gutartigen Bakterien. Wer unter Verstopfung leidet (Stuhlgang weniger als einmal täglich und/oder hart), hat nicht zu wenig Ballaststoffe in der Nahrung, sondern zu wenig gutartige Bakterien. Und wer unter Blähungen leidet, hat im Darm immer unerwünschte Bakterien, die Gase produzieren. Der Körper kann nämlich keine Gase herstellen.
  2. Nahrungsmittelallergien. Alle Menschen mit Darmbeschwerden sind entweder gegen glutenhaltiges Getreide (Weizen, Roggen, Dinkel und Hafer) oder Milchprodukte allergisch. Der Test zur Sicherung einer Laktoseintoleranz ist mit großen Fehlern behaftet. Die meisten als "laktoseintolerant" getesteten Patienten haben in Wirklichkeit (oder zusätzlich) eine Milcheiweißallergie und reagieren auch auf laktosefreie Milchprodukte.

Gehen Sie daher folgendermaßen vor:

  • Vermeiden Sie für drei Wochen alle glutenhaltigen Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Gerste und Einkorn und essen Sie stattdessen glutenfreies Gebäck, Reis, Kartoffeln oder Maisprodukte.
  • Vermeiden Sie ebenfalls alle milchhaltigen Nahrungsmittel (auch Joghurt, Butter, Sahne, aber auch Eis, Vollmilchschokolade usw.)
  • Nehmen Sie zweimal täglich ein Probiotikum (Medikament mit gutartigen Bakterien) mit mindestens 10 Milliarden Keimen in einer magensaftresistenten Kapsel ein.
  • Nehmen Sie vor jeder Hauptmahlzeit ein Verdauungsenzym mit 10.000 bis 20.000 Enzymeinheiten ein. Es verbessert die Verdauung und sorgt dafür, dass Ihr Körper die gegessenen Nährstoffe aufnimmt und sie nicht den Bakterien zur Verfügung stehen.
  • Nehmen Sie zweimal täglich ein Präparat mit Curcuma ein. Die natürliche Substanz (Hauptbestandteil von Curry) hat eine gute entzündungshemmende Wirkung auf den meist entzündeten Darm.
  • Falls Sie im Verlauf der drei Wochen immer weniger Beschwerden haben, beginnen Sie versuchsweise wieder mit dem Essen von Getreide. Falls sich Ihr Darm wieder verschlechtert, sind Sie allergisch auf Getreide (meist das darin enthaltene Gluten) und sollten es 6 Monate lang komplett meiden und danach nur noch zweimal pro Woche essen.
  • Machen Sie  nun das selbe mit Milch. Wenn sich Ihr Darm verschlechtert, dann bitte Milch für 6 Monate komplett meiden und anschließend nur noch zweimal pro Wochen essen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Therapie!

 

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Nie mehr müde und erschöpft.

Nicht Eisenmangel oder Schilddrüsenunterfunktion, sondern Nebennierenschwäche ist die am häufigsten übersehene Ursache für chronische Müdigkeit, Burn-Out und chronische Krankheiten wie Fibromyalgie oder Autoimmunkrankheiten.

Andrea F. ist eine 45 Jahre alte selbständige Programmiererin.
Trotz Kind war sie nie aus ihrem Job ausgestiegen. Und viele Jahre ging der Balanceakt zwischen Beruf und Familie auch einigermaßen gut. Doch Freizeit? Keine Chance! Sie war immer die Person, die in der Familie als letzte kam.
Oft war sie am Wochenende todmüde - trotz Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion und Eisenmangel. Auch die Muskelschmerzen waren stärker. Doch wenn der Montagsstress wieder begann, kam sie schnell wieder auf Touren. Nicht aber an diesem Montag…

Die ganze Woche schon hatte sie sich besonders erschöpft und irgendwie krank gefühlt. Doch am Wochenende kam der völlige Zusammenbruch: Kreislaufprobleme, Übelkeit, schweres Erschöpfungsgefühl. Und am Montag war es, als ob ihr jemand den Stecker aus der Steckdose gezogen hätte: Sie kam einfach nicht mehr aus dem Bett, sie hatte keine Kraft, sie war völlig antriebslos.

Alle gleich durchgeführten medizinischen Untersuchungen erbrachten kein Ergebnis und so diagnostizierten die Ärzte ein chronisches Müdigkeitssyndrom oder Burnout-Syndrom. Alle Hoffnungen konzentrierten sich auf Antidepressiva und einen dreiwöchigen Kuraufenthalt.

Leider war Andrea nach der Kur immer noch genauso erschöpft wie vorher und musste trotzdem wieder arbeiten. Und durch die Antidepressiva hatte sie zu allem Übel noch vier Kilo zugenommen. Eine zweite Serie von Blutuntersuchungen war genauso unauffällig wie die erste. Und so lautete die Diagnose: Alles psychisch.

 

Eine entscheidende Wendung der Ereignisse…

Erst bei ganz speziellem Laboruntersuchungen, an die bis dahin noch niemand gedacht hatte, zeigte sich ein überraschender Befund: Andreas Problem war nicht nur die Psyche. Ihr Erschöpfungszustand hatte eine ganz handfeste körperliche Ursache: Andrea litt unter einer Krankheit, die aufgrund falscher Untersuchungen häufig nicht erkannt wird: Nebennierenschwäche.

Nebennierenschwäche ist ein Problem, das meist durch chronischen Stress ausgelöst wird. Hält der Stress an, kann man sich lange noch erstaunlich wohl fühlen. Das Problem beginnt meist während Ruhephasen: Nachmittags, am Wochenende oder im Urlaub kommt eine quälende Müdigkeit auf, die einen richtig lähmt. Im Extremfall kommt es dann zum Zusammenbruch, dem Burnout-Syndrom.

Während diesen Ruhephasen können die Nebennieren (kleine Organe, die oberhalb der Nieren sitzen) nämlich eine ganz bestimmte Substanz nicht mehr ausreichend produzieren, die den Körper sonst wach und energiegeladen hält: Cortisol. Die Folge ist chronische Müdigkeit bis hin zum völligen Burnout.

Wird Nebennierenschwäche hingegen richtig behandelt, verschwinden Müdigkeit und viele andere begleitende Gesundheitsprobleme oft erstaunlich schnell. Und der Behandlungsaufwand ist gering.

 

Nebennierenschwäche

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Warum wird Nebennierenschwäche so selten festgestellt?

Auch im Medizinerkreisen spricht sich das Problem der Nebennierenschwäche nur langsam herum. Dies kann daran liegen, dass man mit den üblichen Blutuntersuchungen nur die Extremform der Krankheit entdeckt (Addison-Krankheit), nicht aber die schwächeren Formen. Doch auch die können zu großer Müdigkeit und verschiedenen chronischen Erkrankungen führen.
Informieren Sie sich jetzt über das Problem Nebennierenschwäche - die wahrscheinlich am häufigsten übersehene Ursache für chronische Müdigkeit, Erschöpfung und Burnout-Syndrom.

Lesen Sie im Gesundheitsbuch „Nie mehr erschöpft!“ detailliert und verständlich

  • Welche Untersuchungen Sie bei Ihrem Hausarzt verlangen müssen, um Nebennierenschwäche sicher zu diagnostizieren
  • Ob auch Sie unter Nebennierenschwäche leiden könnten (6-seitiger Test, ab Seite 36)
  • Schilddrüsenunterfunktion: Warum wird sie oft durch Nebennierenschwäche ausgelöst - und wie lässt sie sich durch die Behandlung von Nebennierenschwäche stoppen?" (Seite 67)
  • Warum dieses Buch Ihr Leben schlagartig verändern kann (Seite 46)
  • Wie Cortisol nicht nur Müdigkeit beseitigt, sondern auch das Leben verlängert (Seite 21)
  • Wie Sie trotz Müdigkeit und Burnout Gewicht abnehmen können (Seite 11)
  • Wie Allergien, Neurodermitis und Asthma durch Nebennierenschwäche ausgelöst werden (Seite 63)
  • Warum Nebennierenschwäche zu Kopfschmerzen und Migräne führt (Seite 65)
  • Wie Frauenkrankheiten, zum Beispiel Myome, Brustschmerzen, Zyklusstörungen oder starke Regelblutungen durch Nebennierenschwäche ausgelöst werden können (Seite 67)
  • Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können die Folgen von Nebennierenschwäche sein (Seite 73)
  • So entstehen Depressionen – und wie Sie vorbeugen können (Seite 76)
  • So heilen Sie Fibromyalgie durch die Behandlung Ihrer Nebennieren (Seite 78)
  • Krebs – wird auch er durch Nebennierenschwäche ausgelöst? (Seite 80)
  • Multiple Sklerose = Erschöpfung = Nebennierenschwäche? (Seite 82)
  • Nebennierenschwäche heilen – aus eigener Kraft (Seite 91)
  • So ernähren Sie sich, damit Sie bei Nebennierenschwäche nicht zunehmen (Seite 94)
  • So laden Sie Ihren „Akku“ wieder auf (Seite 117)
  • So kommen Sie wieder zu gesundem Schlaf (Seite 148)
  • Diese Nahrungsergänzungsmittel brauchen Sie unbedingt bei Nebennierenschwäche und Burnout (Seite 171)
  • So helfen Sie Ihrem Körper mit naturidentischem Cortisol (Seite 175)
  • Komplette Heilungsprogramme für alle Phasen der Nebennierenschwäche (ab Seite 187)

Die Behandlung von Nebennierenschwäche ist meist einfach und effizient. Lesen Sie, wie Sie die Symptome der Nebennierenschwäche selbst vermindern können und wie Ihr Hausarzt Ihnen helfen kann.

 

Nebennierenschwäche –

die wieder entdeckte Ursache für Müdigkeit, Erschöpfung und chronische Krankheiten

von Dr. med. Markus Windstoßer

Nebennierenschwäche Buch

 

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Chronisch krank – warum?

Trotz großer Errungenschaften in der Medizin stellen chronische Krankheiten immer noch eine der größten Herausforderungen dar. Wer unter einer chronischen Krankheit leidet - egal ob Autoimmunerkrankung, Darmkrankheit, Hautkrankheit, psychischer Krankheit, Schmerzen oder Erschöpfung (um nur einige zu nennen) – bekommt meist zu hören: „Ihre Krankheit ist chronisch. Das heißt, sie kann wahrscheinlich nie geheilt, sondern nur gelindert werden. Und auch das nur, wenn Sie Ihre Medikamente regelmäßig einnehmen.“

Wirklich? Betrachten wir die ganze Angelegenheit doch einmal logisch: Sollte es wirklich so sein, dass die Ursache von Krankheiten durch einen zuvor bestehenden Mangel an Medikamenten ausgelöst wird? Psychische Krankheiten hätten ja dann Ihren Ursprung in einem Mangel an Psychopharmaka oder Autoimmunkrankheiten in einem Kortisonmangel! Schon der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass dies unlogisch ist. Und immer mehr Experten sind derselben Ansicht: Jede Krankheit muss eine Ursache haben und kann weder durch die Luft angeflogen gekommen noch durch einem Medikamentenmangel bedingt sein.

Auch wesentliche Alterungserscheinungen sollten in einem ansonsten gesunden Organismus vor dem siebzigsten Lebensjahr eigentlich nicht auftreten – und auch danach sind sie unserer Erfahrung nach oft durch behandelbare Körperstörungen bedingt. Und das ist auch gut so, denn während unsere Lebenserwartung steigt, sinkt durch diese chronischen Beschwerden leider immer noch allzu oft die Lebensqualität.

Wie findet man die Ursache chronischer Krankheiten?

Jede Krankheit hat eine Ursache. Und die muss gefunden und gezielt behandelt werden. Leider wird in der Diagnostik aber zu sehr das einzelne Organ fixiert, das gerade am meisten Probleme zeigt. Darüber wird oft vergessen, dass die wahren Ursachen möglicherweise gar nicht in diesem Organ zu suchen sind, sondern woanders. Unserer Erfahrung nach sind die meisten chronischen Krankheiten nichts anderes als die Folgen von Störungen des Gesamtsystems des Körpers, die dann an einzelnen Problemorganen zum Vorschein kommen. Eines der wenigen Zeichen dafür, dass der gesamte Körper gestört ist, findet man in der auffälligen Neigung zu Müdigkeit, die viele chronische Krankheiten begleitet.

Die erforderliche Diagnostik, mit der die Ursachen für chronische Krankheiten erfasst werden kann, ist aber vielfach noch unbekannt und wird daher nur selten durchgeführt und die Therapie ist zwar nicht kompliziert, aber erklärungsbedürftig. Deshalb haben wir für Patienten mit chronischen Krankheiten eine Spezialsprechstunde eingerichtet, in der wir die erforderliche Diagnostik in Ruhe durchführen und die Therapie eingehend besprechen können. Schließlich geht es um Ihre gesundheitliche Zukunft!

Informieren Sie sich hier über zu wenig genutzte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei chronischen Krankheiten.

 

Diagnostik

Chronische Magen-Darmprobleme wie Reizdarm, Reizmagen, unklare Bauchschmerzen, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Divertikulose, Analprobleme und andere:

Hier zeigt sich als Ursache sehr oft eine bis dahin unerkannte Fehlbesiedelung des Darmtrakts mit Toxin produzierenden Bakterien oder Pilzen mit der Folge einer chronischen Entzündung im gesamten Körper und oft bislang unbekannten Nahrungsmittelallergien. Meist liegen auch ein Mikronährstoffmangel und eine Hormonstörung der Nebennieren vor. Therapeutisch geht es darum, die erkannten unerwünschten Keime zu beseitigen, allergene Nahrungsmittel zeitweilig zu meiden, die Darmentzündung mit möglichst nebenwirkungsarmen Methoden zu heilen und alle festgestellten Mangelzustände auszugleichen.

Autoimmunkrankheiten wie Rheuma, Asthma, Lupus, multiple Sklerose, Hashimoto-Thyreoiditis usw.:

In allen diesen Fällen liegt die Ursache in einer Überreaktion des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe. Da der Darm dasjenige Organ ist, in dem auf unglaublichen 400 bis 500 Quadratmetern Oberfläche der Großteil des Immunsystems zu finden ist, ist es nicht verwunderlich, dass man bei Patienten mit Autoimmunkrankheiten fast immer eine bis dahin unerkannte Fehlbesiedelung des Darmtrakts mit Toxin produzierenden Bakterien oder Pilzen mit der Folge einer chronischen Entzündung im gesamten Körper und oft bislang unbekannten Nahrungsmittelallergien findet. Meist liegen auch hier ein Mikronährstoffmangel und eine Hormonstörung der Nebennieren vor. Therapeutisch geht es darum, das Darmimmunsystem zu beruhigen, das heißt die erkannten unerwünschten Keime zu beseitigen, allergene Nahrungsmittel zeitweilig zu meiden, die Darmentzündung mit möglichst nebenwirkungsarmen Methoden zu heilen und alle festgestellten Mangelzustände auszugleichen, insbesondere auch den meist vorliegenden Cortisolmangel.

Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte) oder unklarer Haarausfall:

Auch in allen diesen Fällen liegt die Ursache in einer Überreaktion des Immunsystems (Autoimmunkrankheit) gegen Haut und Haare. Da der Darm dasjenige Organ ist, in dem auf unglaublichen 400 bis 500 Quadratmetern Oberfläche der Großteil des Immunsystems zu finden ist, ist es nicht verwunderlich, dass man bei Patienten mit den beschriebenen Hauterkrankungen fast immer eine bis dahin unerkannte Fehlbesiedelung des Darmtrakts mit Toxin produzierenden Bakterien oder Pilzen mit der Folge einer chronischen Entzündung im gesamten Körper und oft bislang unbekannten Nahrungsmittelallergien findet. Meist liegen auch hier ein Mikronährstoffmangel, eine Hormonstörung der Nebennieren oder stressbedingte Schäden auf der Ebene der einzelnen Zellen („Nitrostress“) vor. Therapeutisch geht es darum, das Darmimmunsystem zu beruhigen, das heißt die erkannten unerwünschten Keime zu beseitigen, allergene Nahrungsmittel zeitweilig zu meiden, die Darmentzündung mit möglichst nebenwirkungsarmen Methoden zu heilen und alle festgestellten Mangelzustände auszugleichen, insbesondere auch den meist vorliegenden Cortisolmangel.

Chronische Entzündungen, zum Beispiel der Atemwege, der Blase oder anderen Organen:

In allen diesen Fällen liegt die Ursache in einer zu geringen Abwehrfunktion des Körpers. Dies kann einerseits durch einem Mangel an Cortisol bedingt sein, wodurch das Abwehrsystem geschwächt wird oder durch Mikronährstoffstörungen. Ursache des Gesamtproblems ist aber auch hier sehr oft eine bis dahin unerkannte Fehlbesiedelung des Darmtrakts mit Toxin produzierenden Bakterien oder Pilzen mit der Folge einer chronischen Entzündung im gesamten Körper und oft bislang unbekannten Nahrungsmittelallergien. Diese Darmentzündung kann das Immunsystem derart beschäftigen, dass andere Organe nur notdürftig verteidigt werden. Meist liegen auch hier ein Mikronährstoffmangel, eine Hormonstörung der Nebennieren oder stressbedingte Schäden auf der Ebene der einzelnen Zellen („Nitrostress“) vor. Therapeutisch geht es darum, das Darmimmunsystem zu beruhigen, das heißt die erkannten unerwünschten Keime zu beseitigen, allergene Nahrungsmittel zeitweilig zu meiden, die Darmentzündung mit möglichst nebenwirkungsarmen Methoden zu heilen und alle festgestellten Mangelzustände auszugleichen, insbesondere auch den meist vorliegenden Cortisolmangel.

Chronische Müdigkeit, Erschöpfung, CFS und Müdigkeit:

Diesen Erkrankungen liegt normalerweise entweder ein Mangel an Energie produzierenden Vorgängen zugrunde, wie er nach schweren Belastungen auftreten kann, oder es laufen Körpervorgänge ab, die viel Energie verbrauchen und diese dem Gesamtorganismus dann nicht mehr zur Verfügung steht. Hier suchen wir nach Störungen von Schilddrüse, Nebennieren und Mitochondrien (der „Kraftwerke der Zellen“). Wie so oft findet man auch bei diesen Krankheiten fast immer eine bis dahin unerkannte Fehlbesiedelung des Darmtrakts mit Toxin produzierenden Bakterien oder Pilzen mit der Folge einer chronischen Entzündung im gesamten Körper und oft bislang unbekannten Nahrungsmittelallergien. Meist liegen auch hier ein Mikronährstoffmangel, eine Hormonstörung der Nebennieren oder stressbedingte Schäden auf der Ebene der einzelnen Zellen („Nitrostress“) vor. Therapeutisch geht es darum, die erkannten Energieproduktionsstörungen zu beseitigen und im Fall eines neu erkannten Darmproblems die meist vorhandenen unerwünschten Keime zu beseitigen, allergene Nahrungsmittel zeitweilig zu meiden, die Darmentzündung mit möglichst nebenwirkungsarmen Methoden zu heilen und alle festgestellten Mangelzustände auszugleichen.

Depressionen, Angstzustände, Panikattacken und ADHS/ADS:

Untersuchungen zeigen, dass diese Krankheiten weit mehr körperliche Ursachen haben, als gemeinhin angenommen wird. Meist finden wir eine unterbehandelte Schilddrüse, Mangel an Glückshormon Serotonin und vor allem auch entzündliche und allergische Vorgänge im Gehirn. Diese erklären sich entweder aus starken Belastungssituationen in der Vergangenheit oder durch eine bis dahin unerkannte Fehlbesiedelung des Darmtrakts mit Toxin produzierenden Bakterien oder Pilzen mit der Folge einer chronischen Entzündung im gesamten Körper und oft bislang unbekannten Nahrungsmittelallergien. Meist liegen auch hier ein Mikronährstoffmangel, eine Hormonstörung der Nebennieren oder stressbedingte Schäden auf der Ebene der einzelnen Zellen („Nitrostress“) vor. Therapeutisch geht es darum, die erkannten Störungen zu beseitigen und im Fall eines neu erkannten Darmproblems die meist vorhandenen unerwünschten Keime zu beseitigen, allergene Nahrungsmittel zeitweilig zu meiden, die Darmentzündung mit möglichst nebenwirkungsarmen Methoden zu heilen und alle festgestellten Mangelzustände auszugleichen.

Chronische Schmerzen, Migräne und Fibromyalgie:

Meist finden wir auch bei diesen Erkrankungen eine unterbehandelte Schilddrüse, einen Mangel an Glückshormon Serotonin, aber vor allem auch entzündliche und allergische Vorgänge in den vom Schmerz betroffenen Körperregionen. Diese erklären sich entweder aus starken Belastungssituationen in der Vergangenheit und fast immer durch eine bis dahin unerkannte Fehlbesiedelung des Darmtrakts mit Toxin produzierenden Bakterien oder Pilzen mit der Folge der chronischen Entzündung im Schmerzgebiet und oft bislang unbekannten Nahrungsmittelallergien. Meist liegen auch hier ein Mikronährstoffmangel, eine Hormonstörung der Nebennieren oder stressbedingte Schäden auf der Ebene der einzelnen Zellen („Nitrostress“) vor. Therapeutisch geht es darum, die erkannten Störungen zu beseitigen und im Fall eines neu erkannten Darmproblems die meist vorhandenen unerwünschten Keime zu beseitigen, allergene Nahrungsmittel zeitweilig zu meiden, die Darmentzündung mit möglichst nebenwirkungsarmen Methoden zu heilen und alle festgestellten Mangelzustände auszugleichen. Auch Akupunktur als zusätzliches, direkt an der Stelle des Schmerzes wirkendes Heilverfahren steht uns in der Therapie zur Verfügung.

 

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Behandlung

Grundsätze der Behandlung chronischer Krankheiten

Chronische Krankheiten haben eine Ursache. Durch die Diagnostik haben wir die vermutlichen Körperstörungen meist gefunden. Nun folgt eine gezielte Behandlung, bei der wir wenn möglich mit Naturstoffen, körpereigenen Substanzen und dem Ausgleich von Mangelzuständen arbeiten. In manchen Fällen können auch pflanzliche Medikamente gute Dienste leisten, doch generell sind Pflanzen keine körpereigenen Substanzen und können mehr unerwünschte Nebenwirkungen auslösen, als allgemein angenommen wird.

Störungen der Darmfunktion

Unter den Ursachen für chronische Krankheiten nehmen Störungen des Darms eine ganz herausragende Stellung ein, die vielfach stark unterschätzt wird.

Der Darm ist eine Zone, in der sich auf unglaublichen 400 Quadratmetern Oberfläche Milliarden von Bakterien aufhalten – vom Körperinneren nur durch eine dünne Schicht Darmschleimhaut getrennt. Trotz der Vielzahl an Bakterien hat der Darm im Normalfall kein Problem mit diesen Mitbewohnern. Im Gegenteil: Gutartige Bakterien helfen ihm bei der Verdauung und der Abwehr unerwünschter Keime. Schädliche Bakterien aber können einerseits die Darmwand angreifen und das dortige Abwehrsystem auf vielen Quadratmetern im Kampfstand halten. Dieser Zustand verbraucht oft sehr viel Energie und kann allein schon die Ursache für chronische Müdigkeit sein. Katastrophal können sich aber auch die Abfallstoffe der schädlichen Bakterien auswirken, denn sie sind in der Lage, den gesamten Organismus zu „vergiften“ und können an vielfältigen Organen zu Störungen führen. Hinzu kommen häufig unerkannte Lebensmittelallergien, ihrerseits eine Vielzahl von scheinbar unzusammenhängenden Beschwerden wie von Muskel- und Gelenkschmerzen über chronische Bauchbeschwerden bis hin zu Bluthochdruck führen können.

Therapeutisch geht es darum, die erkannten Störungen gezielt zu behandeln. Dies bedeutet, dass unerwünschte Bakterien vertrieben und erwünschte angesiedelt werden müssen. Parallel dazu muss die Darmwand beruhigt und geheilt, die Verdauungsfunktionen gestärkt und die wichtigsten Lebensmittelunverträglichkeiten erkannt und beachtet werden.

Hormonstörungen

Da jeder Körper aus unzähligen Einzelkomponenten, den Organen, besteht, müssen deren Funktionen ständig koordiniert werden. Dies geschieht in wesentlichen Teilen über das körpereigene Hormonsystem. Männlichen und weiblichen Hormonen, Nebennierenhormonen und Schilddrüsenhormonen kommt hierbei die größte Bedeutung zu. Meist ist es chronischer Stress, der diesem Netzwerk der Hormone (Botenstoffe) Probleme bereitet und dadurch das sensible Gleichgewicht im Körper durcheinanderbringt. Ziel der Therapie muss es sein, das verloren gegangene Gleichgewicht dieser Botenstoffe wieder zu normalisieren, damit wichtige Organe ihre Funktionen wieder ordnungsgemäß ausführen können.

Ein Beispiel: Ein sehr großer Prozentsatz der Patienten mit chronischen Krankheiten weist eine Schilddrüsenunterfunktion mit ständiger Müdigkeit, Überforderungsgefühl, Gewichtszunahme, Depressivität und vielen anderen Symptomen auf. Da aber aus verschiedenen Gründen nur die ganz offensichtlichen Extremfälle behandelt werden, erhalten viele weniger stark Erkrankte keine Hilfe. Und auch im Rahmen vieler Behandlungen wird – vielfach aus Unkenntnis über die wahre Natur der Schilddrüse – nur das Allernötigste getan, also mit zu geringen Dosierungen des dann erforderlichen Schilddrüsenhormons gearbeitet. Auch ist die Einnahme des am häufigsten verwendeten Medikaments Thyroxin in vielen Fällen nicht die ideale Lösung. Oder es besteht eine begleitende Nebennierenschwäche, aufgrund der das Schilddrüsenmedikament gar nicht richtig wirken kann.

Neurotransmitterstörungen

Neurotransmitter wie Serotonin oder GABA dienen zur Signalübertragung zwischen den einzelnen Nerven und im Gehirn. Sie können im Körper die Energiegewinnung aktivieren – oder stoppen. Sie sind für positiven Antrieb verantwortlich, wirken antidepressiv und schlaffördernd. Neurotransmitter können durch normale Blutuntersuchungen teilweise nicht richtig bestimmt werden. Ein Mangel an Neurotransmittern kann oft leicht und schnell behoben werden, indem man entweder die entsprechende Substanz direkt einnimmt oder das Organsystem wieder ins Gleichgewicht bringt, welches für deren Bildung oder Verteilung zuständig ist.

Oxidativer Stress und Nitrostress

Als Folge chronischer Stresssituationen kann es zur „Vergiftung“ des Körpers durch die Abfälle der körpereigenen Energieproduktion kommen. Insbesondere so genannte Sauerstoff- und Stickstoffradikale können hier in großer Menge entstehen und wichtige Körperfunktionen stören - ähnlich wie Smog in überlasteten Großstädten.

Therapeutisch stützt man die immer noch vorhandenen, im Fall von überbordendem oxidativem oder Nitrostress aber überlasteten Selbstreinigungsvorgänge des Körpers. Meist stehen wichtige Vitamine oder andere Vitalstoffe nur noch unzureichend zur Verfügung. Diese müssen dann ergänzt werden.

Neurotransmitterstörungen

Neurotransmitter wie Serotonin oder GABA dienen zur Signalübertragung zwischen den einzelnen Nerven und im Gehirn. Sie können im Körper die Energiegewinnung aktivieren – oder stoppen. Sie sind für positiven Antrieb verantwortlich, wirken antidepressiv und schlaffördernd. Neurotransmitter können durch normale Blutuntersuchungen teilweise nicht richtig bestimmt werden. Ein Mangel an Neurotransmittern kann vielfach behoben werden, indem man entweder die entsprechende Substanz direkt einnimmt oder das Organsystem wieder ins Gleichgewicht bringt, welches für deren Bildung oder Verteilung zuständig ist.

Mitochondrienstörungen

Alle Organe sind aus Zellen aufgebaut und die Mitochondrien sind die „Kraftwerke der Zellen“. Es sind winzige Gebilde und sie produzieren die Energie, die jede Zelle braucht, um normal zu funktionieren. Ständige Überforderung, ein Zustand nach einer schweren Krankheit oder Schwangerschaft oder chronische Krankheiten können die Fähigkeit der Mitochondrien zur Energieproduktion erschöpfen. Dadurch kann es zu Störungen der Organe kommen, die aus diesen Zellen aufgebaut sind. Werden dem Körper Substanzen zugeführt, welche die Mitochondrien aktivieren, kann auch dies zur Heilung von Beschwerden führen.

Die besondere Herausforderung bei der Behandlung chronischer Krankheiten

Oft bestehen vielfältige Störungen von Organen und Körpersystemen, die sich nur durch eine konsequente Behandlung beseitigen lassen. Um einen Erfolg zu erzielen, müssen alle festgestellten Probleme behandelt werden. Dies bedeutet oft die tägliche Einnahme einer ganzen Reihe von Substanzen über einige Monate und nach einem individuellen Schema. Die Behandlung erfordert damit ein Grundmaß an Disziplin und Durchhaltevermögen.

Erfahrungsgemäß ist dies aber überhaupt kein Problem. Nachdem sich die Erfolge oft schon nach einigen Tagen einstellen und ernsthafte Nebenwirkungen durch die Natur der verwendeten Wirkstoffe fast ausgeschlossen sind, ist die Einnahmemotivation der Patienten meist groß.

Erfolgsaussichten

Der Erfolg der Behandlung hängt von vielen Faktoren ab. Je länger eine chronische Krankheit besteht, desto größere Anteile betroffener Organe sind unrettbar geschädigt und je größer diese Anteile sind, desto geringer fällt logischerweise der Therapieerfolg aus. Dennoch sind auch bei langen Krankheitsverläufen oft sehr viel weniger echte Schäden vorhanden, als allgemein angenommen wird, sondern nur die Funktion ist gestört. In vielen Fällen genügt es daher, die noch funktionierenden Systemanteile wieder „in Gang“ zu bringen, um Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Mit der Anmeldung in unserer Sprechstunde für chronische Krankheiten tun Sie vielleicht den ersten Schritt in Richtung Diagnose und gezielte Behandlung des wirklichen Problems – und nicht nur der Symptome.

 

Der erste Schritt zur Heilung: Unsere Sprechstunde für chronische Krankheiten

Für Patienten mit chronischen Krankheiten haben wir eine Spezial-Sprechstunde eingerichtet: Die Sprechstunde für chronische Krankheiten. In deren Rahmen wollen wir nicht nur die jeweilige Krankheit behandeln, sondern die Gesundheit wiederherstellen und langfristig sichern.

Kosten

Die Kosten für Untersuchung und Behandlung lassen sich nicht pauschal angeben, da sie durch den individuellen Arbeits-, Beratungs-, Untersuchungs- und Laboraufwand bestimmt werden. Sie sind jedoch gering im Vergleich zu den langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen der Erkrankung und können im Rahmen des Erstgespräches ungefähr ermittelt werden.

Die Kosten für Diagnostik und Therapieplanung werden nach der Gebührenordnung für Ärzte berechnet und von privaten Krankenversicherungen in der Regel erstattet. Eine Direktabrechnung über die Versichertenkarte der gesetzlichen Krankenversicherung ist leider nicht möglich, da es sich bei der Sprechstunde um eine reine Privatsprechstunde handelt.

Was muss ich tun, um einen Termin in der Sprechstunde für chronische Krankheiten zu erhalten?

Melden Sie sich unter unserer Termin-Telefonnummer 07334 / 92 31 80 in der Praxis an. Die Sprechstunde findet immer donnerstags statt.

 

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